Geschichte

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Das Unternehmen wurde 1834 von Johann Heinrich von Falkner-Geymüller in Bad Vöslau gegründet. Zwei Jahre später beschäftigte man bereits 240 Mitarbeiter.

1839 gab es mit den Zweigbetrieben in Wien, Budweis und Kamnitz insgesamt rd. 700 Beschäftigte. 1846 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde und kam dadurch in den Besitz einiger Großaktionäre.

Eine zweite Kammgarnspinnerei wurde im Jahr 1875 in Möllersdorf in Betrieb genommen. Ende des 19. Jahrhunderts waren die Großaktionäre die Bankhäuser Rothschild und Gutmann sowie die Creditanstalt. In den nächsten Jahren folgte die Übernahme von und Fusionen mit anderen Spinnereien, das Unternehmen wuchs auf ca. 4.000 Mitarbeiter bis zum Ersten Weltkrieg, wovon etwa 3.000 auf dem Gebiet der heutigen Republik beschäftigt waren.

Während des Ersten Weltkrieges kam die Produktion in den meisten Betrieben zum Stillstand, konnte jedoch nach dem Krieg wieder aufgenommen werden. So waren in Bad Vöslau Ende der 1920er-Jahre zwischen 2.000 und 2.600 Beschäftigte angestellt, vor Beginn des Zweiten Weltkrieges waren es etwa 3.500 durch eine direkt zugehörige Tochterfirma in Ödenburg. Die Produktionslinien wurde von der reinen Rohmaterialfertigung noch um die Färbereien und Textilveredelungsverfahren (Appreturen) erweitert.

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg war der Betrieb ein großer Arbeitgeber, allein in Bad Vöslau arbeiteten in den 1950er-Jahren bis zu 4.000 Beschäftigte. 1978 musste auf Grund des weltweiten Strukturwandels in der Textilindustrie die Vöslauer Kammgarnfabrik AG Konkurs anmelden.

Wie es weiter ging, erfahren Sie hier: > „Über uns

(Quellen: Wikipedia, Stadtgemeinde Bad Vöslau und eigene Recherche)